Umbau Kirche Maria Opferung I Zug
Um die 1625 erbaute Klosterkirche für vielfältige Anlässe – etwa Konzerte - nutzbar zu machen, wird die bisherige Trennung zwischen Laienschiff und Bethaus beseitigt. Der lange Kirchenraum mit Tonnengewölbe und nach Osten ansteigendem Boden wird wieder als einheitlicher Raum nutz- und erlebbar.
Das Ostfenster in der Chorwand wird mit Holzlamellen überformt, die das Licht streuen und den langen Kirchenraum würdevoll abschliessen. Flexible Zweierbänke ermöglichen die variable Bestuhlung. Unter der Empore werden historische Bildrondellen mit den 15 Rosenkranzgeheimnissen in eine Struktur eingebettet, die an mittelalterliche Paradiesgarten-Darstellungen erinnert. In der Küsterei sind Gegenstände aus dem Klosteralltag und wertvolle Objekte aus dem Kirchenschatz zu sehen. In der Nebensakristei werden Klosterreliquien gezeigt, darunter der Reliquienheilige Pius.










Ort
Zug
Realisation
ca. 2027
Auftragsart
Direktauftrag
Bauherrschaft
Verein Kirche Maria Opferung, Zug
Innenarchitektur
Candio Architekten AG, Zürich
Architektur I Bauleitung Gesamtprojekt
Hegglin Cozza Architekten AG, Zug












